Mixed Martial Arts (MMA): Die Königsklasse

Diese Mischung aller Kampfsportarten wurde entwickelt, um die verschiedenen Stile, wie Boxen, Ringen, Karate, Judo oder andere miteinander im Wettkampf vergleichen zu können.

Um keine der Sportarten zu benachteiligen, musste das Regelwerk sehr weit gefasst werden und so umschließt es eigentlich alle in den einzelnen Kampfsportarten enthaltenen Techniken.

Während diese Form des Kampfes in Südamerika bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts von der Weltöffentlichkeit weitgehend unbeachtet ausgetragen wurde,

bekam sie mit dem Format UFC (Ultimate Fighting Championship) in Amerika sehr schnell Aufmerksamkeit.

Die UFC in ihrer frühen Form hatte jedoch weder Gewichtsklassen, noch Rundenzeiten oder Schutzausrüstung.

Dies führte schnell zu Empörung und Ablehnung der neuen Sportart.

Mit dem Wechsel der Eigentümer des Formats wurde die bis heute weitgehend unverändert neue Wettkampfform eingeführt, die nun Gewichtsklassen, Rundenzeiten, sowie Hand, Tief- und Mundschutz vorschrieben. Von nun an bemühte sich  die UFC mit enormem Einsatz, um ein sehr hohes Maß an Professionalität und die Anerkennung seitens der staatlichen Athletik Organisationen der USA. Innerhalb von nur 25 Jahren wuchs die UFC zu einem weltweiten Phänomen und trug wesentlich dazu bei, den Sport zum schnellst wachsenden Sport der Welt zu machen.

Neben einigen großen Formaten, wie One FC, Bellator, XFC und weiteren, bildeten sich in vielen Ländern kleinere Eventserien und Organisationen und der neue Sport wurde unter dem Namen MMA (Mixed Martial Arts) bekannt. Nicht zuletzt aufgrund mangelnden Verständnisses für den sehr komplexen Kampf am Boden, hatte das MMA noch einige Zeit mit seinem Ruf zu hadern. Heutzutage genießt das MMA eher den Ruf der Königsklasse der Kampfsportarten, da jeder Boxer, Karateka, Ringer, etc. sich theoretisch mit seinem Stil unter diesen Regeln messen kann. Das technische Level des MMA ist allerdings inzwischen so hoch, dass ein Sportler aus egal welcher klassischen Kampfsportart gegen einen gut ausgebildeten MMA Kämpfer immer den Kürzeren ziehen wird.

Das MMA ist inzwischen zu einem eigenständigen Kampfsport gewachsen, der zwar aus den vorher existenten Techniken besteht, aber auf einen neue Weise zusammengesetzt ist und somit ein klassisches Beispiel das Sprichwort: „Das Ganze ist mehr als die Summe der Teile“.

Nicht zuletzt war auch eine vergleichbare Kampfart, Pankration, die unumstritten ruhmreichste antike olympische Sportart. Und es gibt bereits Bestrebungen MMA auch in die modernen olympischen Spiele zu bringen.

Für ein Probetraining einfach eine Stunde aussuchen und Termin vereinbaren.

Bringt bitte Sportsachen und Badeschuhe mit.