Das Bild auf dem Cover spiegelt nicht gerade wieder, was Ahmad diesmal mit seinem Gegner angestellt hat.

Ahmad konnte mit guter Beinarbeit und Distanzgefühl seinen Gegner nach kurzer Zeit dazu bringen in den Clinch zu gehen und nach einigem Hin und Her oben in einer Half Guard zu landen. Von hier gelang es ihm Stück für Stück den Kampf mehr zu kontrollieren und sich langsam zur Mount vor zu arbeiten, wo er sich nach eineigem Ground and Pound entschloß sein Ringen einzusetzen, seitlich am Gegner abzugleiten und einen starken Neck Crank anzuziehen, in dem sein Gegner schließlich tappen musste.

 

Unsere Kämpferin Gemma musste sich nach einer harten 3 Runden Schlacht leider in einem einstimmigen Punkturteil geschlagen geben.

 

In der ersten Runde, die Sie voraussichtlich gewonnen hat, konnte Gemma gute, klare Treffer landen, die ihre Gegnerin Zana dann mit einem Clinch in Form einer Arm in Guilottine zu unterbinden versuchte.
Die physisch sehr starke Zana verbrachte lange Zeit damit, sich um die Submission im Stand zu bemühen und lud Gemma währenddessen wiederholt ihr gesamtes Gewicht auf. gegen Ende der Runde gelang es Gemma jedoch sich zu befreien und noch einen Akzent zu ihren Gunsten zu setzen.
Während die Gegnerin ihre Arme in dem Guilottinenansatz ausgebrannt hatte, wie sich an ihrer Schlaggeschwindigkeit in den Runden zwei und drei zeigte, hatte die Guilottine von Gemma erheblich Cardio gefordert.

Gemma hat die 1 minütige Pause leider nicht zur Erholung gereicht und musst von nun nicht nur gegen Zana, sondern ihren eigenen Körper kämpfen. Die folgenden  beiden Runden verliefen recht ähnlich mit den besseren und mehr Treffern auf Seiten von Zana, unterbrochen von immer wieder erfolgreichen, kurzen Thaiclinchen von Gemma, die ihre Gegnerin hart genug traf, um diese am Auge zu cutten.
Gemma steckte die Schläge ihrer Kontrahentin über beide Runden weg, konnte aber unter beständigem Feuer die Punktrichter nicht mit ausreichend eigenen Aktionen überzeugen.

In den Schlußsekunden drehten beide erschöpfte Kämpferinnen gegen alle Schmerzen erneut auf und zeigten Kämpferherzen, wie man sie besser nicht finden kann.

Wir sind alle sehr stolz auf unsere Gemma, die ihrem Spitznamen „The Bull“ Ehre gemacht hat und ihr trotz totaler Erschöpfung unbrechbarer Wille kann so manchem männlichen Fighter ein Vorbild sein!